
Vöcklabruck, Samstag, 18. April 2009
Das Poier Handy ist weg! Warum? Ich weiß es nicht!
Großes Gelächter in der Garderobe. Gernot kann mit einer großartigen Geschichte aufwarten. Larissa, unsere Tourneebetreuung, räumt nach Ende der Vorstellung in St. Peter am Ottersbach in ihrer gewissenhaften Art und Weise alle Requisiten wieder zusammen. Nur – es fehlte diesmal etwas! Gernot hat in seiner Alf Poier Parodie ein Handy, dieses ist jetzt weg, spurlos verschwunden, Larissa und Gernot suchen alles ab, die ganze Bühne, die Garderobe, in jede Kiste in St. Peter am Ottersbach und Umgebung wird reingeblickt, keine Chance. Gernot zitiert Alf Poier: „Das Handy ist weg, einfach weg ist es, das hab ich auch noch nicht gesehen so was!“.
Mit dem Schicksal bereits abgefunden, lassen wir den Abend danach noch in einem Buschenschank ausklingen. Um 2 Uhr früh kommt Gernot in sein Hotelzimmer und als er sich dort seiner Kleider entledigt fällt ihm das „Poier-Handy“ aus der Boxershort. In diese wird das Handy nämlich gegen Ende der Poier-Parodie gesteckt. Da diese Nummer gegen Ende des ersten Teils stattfindet liegt dies allerdings zum Zeitpunkt des Findens schon mehr als fünf Stunden zurück. Damit ist Gernot zweifelsohne ein Phänomen. Ob Gernot nie auffällt, wenn er etwas großes in seiner Boxershort hat, dies überlasse ich nun der schmutzigen Phantasie der Leserinnen, als Mann beschäftigt mich viel mehr die praktischer Frage, wie hat es Gernot geschafft trotz Mineralwasser in der Garderobe und gespritztem Most im Buschenschank fünf Stunden nicht aufs WC zu gehen. Die Antwort kann nur Alf Poier geben: „Warum? Ich weiß es nicht!“.
Im Übrigen, seit dem Auftritt in Wolfsberg fehlt der Original-Zauberstab der Alfred Gusenbauer Zirkusdirektor-Parodie. Dies bietet Raum für weitere Spekulationen, an denen ich mich nicht mehr weiter beteilige.
Liebe Grüße und bis bald,
Christian
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